2014 – das Jahr, in dem alles, aber auch ALLES anders wurde

Eine Auswanderung ist etwas, wovon viele träumen.

Bei vielen bleibt es bei einem Traum.

Wir haben es wirklich gemacht.

Mit Zwillingen. Als Patchworkfamilie.

Es ist in etwa ein Jahr her, da haben wir dem Preußenpapa als ersten Menschen offiziell in unserem Umfeld mitgeteilt, dass wir Deutschland verlassen und nach Dänemark auswandern wollen.

Unser Traum begann mit einem großen Schrecken. Und furchtbar bitteren Tränen.

Nichtsdestotrotz sitzt die große rote Frau heute, am 2. März 2015, in einem großen roten Backsteinhaus 25 Kilometer nördlich von Ålborg, um die Erinnerungen an dieses ereignisreiche Jahr zu archivieren.

Was haben wir nicht alles erlebt!

Wie alles begann

In Skandinavien zu wohnen war schon immer mein Traum. Schon als jugendliche Rotfrau war ich immer angetan von der stillen und doch wilden Ruhe, die nordische Länder ausstrahlen. Man mag es oder man mag es nicht. Ich liebe es.

2010 zog es den wundervollen großen schwarzen Mann aus Neugierde erstmals mit in den Norden. Die Warnung „Vorsicht, wem es da gefällt, der will wieder hin!“, schlug er in den Wind.

Und das hat er nun davon 😉

Nach einem allerallerletzten Test – Weihnachtsurlaub 2013 in Hirtshals – entschieden wir uns endgültig, tatsächlich auswandern zu wollen. Dänemark sollte unser neues Daheim sein.

Dänemark schwelte ja schon lange als kleiner Zauber über unseren Köpfen und so musste der eher aus Spaß belegte Dänischkurs der VHS (Wintersemester 2011 bis Sommer 2012) intensiviert werden. Doch eine beschwerliche Schwangerschaft und die Geburt unserer Zwillinge erforderten gewisses Organisationstalent. Etwas schwierig, in den südlichen Gefilden Deutschlands eine derart untypische Sprache zu erlernen! Man findet mindestens 10 Spanisch-/Italienischlehrer, aber nur mit Glück einen Dänischlehrer. Wir hatten Glück.

Im Februar also begannen wir damit, Familien und Freunden von unseren Plänen zu erzählen. Der Anfang war schlimm.

Am schlimmsten war es für den Preußenbayern, der wahre Höllenqualen litt, als ihm bewusst wurde, dass mehrere Jahre „Dahinschwelgen“ plötzlich bitterer Ernst wurden!

Die Arbeitssuche über die Grenzen hinweg war nicht ganz so einfach, doch auch hier hatten wir wieder einen genialen Gefährten: Glück.

Und dann ging es Schlag auf Schlag.

Bereits am 13. September 2014 verließen wir unser bisheriges Leben.

Das ist unsere Geschichte:

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6 Gedanken zu “2014 – das Jahr, in dem alles, aber auch ALLES anders wurde

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