Auf den Trampelsteinen der Vergangenheit

Heute haben wir einen kleinen, feinen Ausflug ins Store Vildmose gemacht.

Direkt vor unserer Haustüre befindet sich ein großes Moorgebiet mit echten Urwäldern, versumpften Wiesen und umwerfend schöner Natur pur. Torfabbau bestimmte das Leben der Menschen hier in Nordjütland über viele Zeiten und noch heute trägt man Torf ab.

Im Store Vildmose kann man verschiedene längere oder kürzere Wandertouren mit oder ohne Führung machen (mehr Infos auf der oben verlinkten Webseite), wir entschieden uns heute für eine sehr kurze, für quirlige Kleinkinder gut geeignete Wanderung bei den Trittsteinen.

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Durch den sumpfignassen Wald führen hochwertige Holzstege.

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Natürlich ist selbst im Moor ein Plätzchen für ein Picknick vorgesehen, mit welchem wir unsere Zwillinge immer wieder zum Weitergehen locken konnten.

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Für den kleinen Schwächeanfall zwischendurch war Mama dieses Mal perfekt ausgestattet.

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Der Trampelpfad wurde 250 nach Christus angelegt und war vermutlich die einzige Möglichkeit, das extrem nasse Gebiet begehbar zu machen.

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Ein Tritt daneben – umgehend nasse Füße.

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Wir wanderten durch verwilderte Birkenhaine, nordisch wilde Hügelchen und durch ein riesiges Maiglöckchenfeld.

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Kurz, aber wirklich sehr zauberhaft. Eine andere Welt.

Kaum eine halbe Stunde hin und zurück gelaufen (der Weg endet im undurchdringbaren Sumpf und man muss umkehren), hatte der kleine Belgier die Nase voll und bestand nun endlich auf seinem Picknick.

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Recht hatte er, es war ja schließlich schon Mittagszeit 🙂

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15 Gedanken zu “Auf den Trampelsteinen der Vergangenheit

  1. Pingback: 10 Bilder – meine liebsten Ausflugsorte | Meermond

    • Ja, das war wirklich wie ein Märchenland! Wir haben leider einen kalten Sommer heuer und erreichen oft nicht mal 20 Grad. Da braucht es leider an manchen Tagen Jacken, denn der Wind hier im nördlichen Dänemark kann fies sein.
      Ich fände ein gesundes Mittelmaß zwischen der deutschen Bruthitze und unserer nordischen Kälte für uns alle ideal. (Ich weiß nicht, wer von uns beiden mehr leidet-vermutlich aber du.) Vor Hitze kann man sich nur schwer schützen, gegen Kälte ist es einfacher.
      LG

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  2. Scheint ein interessanter Ausflug gewesen zu sein! Was mich interessiert: Wie funktioniert das denn mit den historischen Trittsteinen – die müssen doch ins Sumpfgelände eingesunken sein? Oder hab ich das falsch verstanden?

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    • Es sind sehr große Steine, die in der Tat tief eingesunken sind im matschigen Untergrund. Aber komplett versunken sind sie nicht. Man kann noch heute darauf rumlaufen, wenn man mag. Durch Rodung, Drainagen oder eben Stege kann man aber auch bequemer wandern 🙂

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  3. toller Ausflug, wunderschöne Landschaft….bestimmt aufregend für die Jungs…..hab keine Maiglöckchen gesehen……mag auch sein, dass ich sooooooooooo lange keine mehr gesehen habe, dass ich sie nicht erkannt habe. LG Ann

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        • Hihi. Aber wenn ich so darüber nachdenke, dann waren es dieses Jahr sicherlich Juniglöckchen. Alles ist sehr spät dran dieses Jahr, weil es so ungewohnt kalt war. Im Moment reifen die Erdbeeren, der Holunder blüht erst seit knapp zwei Wochen und auf Himbeeren warten wir vermutlich noch laaaaaange. HUI!

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          • hab es gerade gegooglet….Maiglöckchen blühen zwischen April und Juni 😉 Das muss ja ein ganz flexibler Namensgeber gewesen sein 😉 so oder so, hab noch einen schönen Abend 😉 LG Ann

            Gefällt 2 Personen

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